
in die Runde
Zum Thema "Große Baugruppen" in SWX sollten die Beiträge hier http://www.solidworks.de/report/index.html speziell die von Hauni und Inteco (46000 Bauteile) sagen alles.
Zum Thema Vertrieb will ich mich nicht äußern (ich bin Vertriebler, allerdings im Werkzeugbereich
und selbstverständlich sind meine die besten, schnellsten, schönsten, wirkungsvollsten, stabilsten, heldenhaftesten Werkzeuge auf der ganzen weiten Welt und die müsst Ihr jetzt alle bei mir kaufen, egal ob ihr die braucht oder nicht...klar braucht ihr die...ihr wisst es nur noch nicht
)
Jetzt äußere ich mich doch....Ich kann nur jedem Konstrukteur empfehlen mal ein paar Monate mit den Vertrieblern auf Aquisition zu gehen. Ich meine nicht das Besuchen von Stammkunden und das Abholen von Aufträgen mit denen man knall reich wird...nein...die ganz normal Situation...einen Neukunden auftun...jemand der euer Unternehmen noch nicht kennt...und eigentlich auch garnicht kennenlernen will...so jemanden euer Produkt zu Verkaufen...Ihn zu überzeugen mal eine Anfrage bei euch zu platzieren und dann auch noch zu Bestellen....
Zurück zur Weichware.
Ich kann mit beiden Systemen arbeiten und tue das z.Z. auch täglich.
Tagsüber Pro/E zum Abend an die SWX Maschine. Also schreib hier mal nur ein bißchen was über meine Erfahrungen, wenn man zwischen Pro/E und SWX täglich springt.
Was soll ich sagen...das einzige was wirklich sche+*~ ist, ist die Tatsache das die Modellsteuerung über die Maus bei den beiden Systemen unterschiedlich gelöst ist und ich nach dem Arbeiten mit SWX in Pro/E alle Befehle bestätige, weil man in SWX mit der mittleren Taste das Modell rotiert und in Pro/E halt den Befehl "abentert" 
Dagegen kopieren ich in SWX haufenweise Bauteile in der Baugruppe, weil man in Pro/E mit Strg-LMT das Modell bewegt und in SWX damit in der Baugruppe ein Part kopieren kann.
Was ist eigentlich an diesem Baugruppenmodul von Pro/E so toll? Vielleicht der Preis ?!? Ich hab da noch nichts entdeckt, was ich nicht auch in SWX hinbekommen. Ob das nun "vereinfachte Darstellung" oder "konfiguration öffenen" heißt...ergebnis ist immer das gleiche...nach und nach fressen sich beide Systeme den Speicher bis zum Überlaufen voll. OK...diese Sklettgeschichte...die gibts in SWX so in der Art nicht...aber wenn das der Ausschlag ist
In SWX kann mman sich alternativ Basisteile schaffen oder mit Layoutskizzen arbeiten.
Warum muss ich mir nen Oberflächenmodul für teuer Geld kaufen. SolidWorks bring Oberflächen mit. Und das Modellieren von Blechen klappt in SWX 2001+ sehr gut.
Schön an Pro/E sind die vielen Möglichkeiten sich Referenzen zu schaffen (Ebenen, Achsen, usw.) aber sich diese mal eben kurz anzeigen zu lassen.....ich mein mal erhlich...diese Layertechnik ist zum ko*#'*...aber vielleicht bin ich auch nur zu Dumm dazu. In SWX ist das ein Klick in den "Featuremanager" und Ebene einblenden...zack ist sie auf dem Bildschirm.
Auch die Verbindung von Modell und Featurebaum ist in Pro/E schlecht. Wenn ich in einer großen Baugruppe in SWX ein Modell im Baum suche, gibts da Knöpfen wie "Suchen und Finden"
oder man klickt einfach auf das Modell und sagt "gehe zu Feature in Struktur" und zack bin ich da. Ein Modell in der Baugruppe mal schnell ausblenden...in Pro/E...welch Akt der Mausklicks...in SWX RMT/Modell ausblenden und fertig.
Der Bohrungsmanager in Pro/E ist nicht wirklich der Hammer, da ist SWX klar im Vorteil zumal man in SWX den Inhalt des Bohrungsmanager auch selbst an seine Belange anpassen kann. (Vorausgesetzt man mag Access). Schön ist allerdings der zusätzliche Sketcher im Pro/E Bohrungsmanager.
Dann ist da noch die Verbindung und die Ähnlichkeit zu den Windowsprogrammen...das ist in Pro/E...nunja nicht unbedingt gelungen
Nehmen wir z.B. mal die Tastenkombination Strg-c / Strg-v / Strg-x / Strg-y / Strg-z das funktioniert in SWX perfekt...in Baugruppe 1 ein Part anklicken und Strg-c drücken. In Baugruppe 2 wechseln und Strg-v...schon ist das Bauteil eingefügt. Copy 'n Paste in Vollendung.
Eine Ebene mit Versatz...in SWX fässt man die Ebene mit der linken Maustaste auf dem Bildschirm an, drückt die Strg-Taste und zieht sie einfach weg...schon kopiert...Wert eintragen und fertig.
Eine Bohrung auf eine andere Fläche kopieren...anfassen und rüberzeihen...das ist Klassen.
Die Wiederholfunktion in Pro/E...welch gnadevolle Funktion muss ich sagen 
Irgendwie kommt mir Pro/E in der Bauteilbewegung (rotieren auf dem Bildschirm) etwas, sagen wir mal, flüssiger vor.
Pro/E ist für mich im übrigen die erste Software die es schafft bei einfacher Bedienung nur durch das aufgehen von Popup- und Pulldown-Menüs einen 22-Zoller auf das Niveau eine 14-Zollers zu dekradieren 
In der Zeichnungableitung hat Pro/E für mich ein wenig die Nase vorne. Stufen- und Winkelschnitte sind das Grauen hingegen Ausbrüchen ein Traum. Das Handhaben von Masshilflinien ist schön dagegen sind Oberflächenzeichen nicht unbedingt stark. Zeigen / Wegnehmen ist wahrhaft mächtig in Pro/E.
In Pro/E kann man sagenhafte Federn modellieren.
Wenn irgendjemand Lust und Zeit hat kann er mir ja mal die Sache mit der Genauigkeit erklären. Relativ oder Absolut
. Was soll das und warum gibt es das in SWX nicht.
Was ich nun garnicht weiß...kann man in Pro/E eigentlich mit VBA eigene Makros Programmieren? In SWX ist das gewaltig was man sich da so alles selbst programmieren kann.
Allgemein hab ich das Gefühl das ich in Pro/E mehr Möglichkeiten habe das Modell aufzubauen und zu manipulieren, kann das aber nicht richtig in Worte fassen. Irgendwie scheint Pro/E der Fantasie beim Modellaufbau keine Grenze gesetzt zu haben
. Grundlage: Alles geht....aber bis man da rankommt...Menüs bis der Arzt kommt.
Multi-body-parts, oder wie das heißt, wird erst in der SWX 2002 möglich sein. Aber wer braucht so viele Modellierungsmöglichkeiten
für einfache Bauteile wie sie ehr die Regel sind.
Zu guterletzt der Fehlerbehebungsmodus....wenn der Aufgeht...geht so mach einer unter...
Mächtig mächtig also will sagen absolut ultra geil ist Funktion beim Auswählen einer verdeckten Geometrie oder gar die Funktion über ein Menü auszuwählen.
Zu Catia V5 fält mit nur mein Freund und Kollege Michael ein, der mir gerade gegenübersitz und mit Catia V5 kämpft....was soll ich sagen....ich glaube die Catia V5 gewinnt...Sie macht in gnadenlos fertig...Sie vernichtet förmlich...
...sein Stichwort "Workaround"
Bitter ist nur das es irgendwie die gleiche Softwareschmiede ist, die auch SWX programmiert, oder täusche ich mich da?
Ich hoffen das klang nicht nach Vertrieb, sondern nach einem erhlichen, vielleicht etwas unübersichtlichen, Kommentar eines ganz normalen Anwenders.
Gruß
Andreas
Ich möcht SloidCAD glatt zustimmen.
Pro/E die ulitimative High/End-Lösung....naja, etwas übertrieben aber durchaus keine falsche Sichtweise.
SolidWorks bezeichnete sich als Trendsetter im Mainstreamsegment und dem Stimme ich voll zu. Probeversion: Es gibt da eine 120 Tageversion von SWX 2001+, die im Buch "Durch Raum und Zeit mit SolidWorks" beiligt. Die Reseller lassen sich sicherlich auch zu einer Testinstallation bewegen.
Es gibt da noch UG....nie gesehen...nie mit gearbeitet...nur gehört...und zwar nur gutes.
Im zusammenhang mit FEM höre und verstehe ich immer nur ANSYS.
[Diese Nachricht wurde von Beere am 29. März 2002 editiert.]
[Diese Nachricht wurde von Beere am 29. März 2002 editiert.]
[Diese Nachricht wurde von Beere am 29. März 2002 editiert.]
Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP